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Shanghai-Ranking: Physik unter den Top 100

Im kürzlich veröffentlichten Shanghai-Ranking bleibt die Universität Wien wie auch schon im letzten Jahr in der Gruppe 151-200. Damit ist sie innerhalb dieses Ranking als beste österreichische Hochschule platziert. Die Physik an der Universität Wien schaffte den Sprung unter die Top 100. Die Mathematik hält sich beständig im Rangbereich 51-75.

Keine Veränderungen gibt es für die österreichischen Universitäten im kürzlich veröffentlichten "Shanghai Academic Ranking of World Universities". Die bereits in den vergangenen Jahren in dem Ranking gelisteten sieben heimischen Hochschulen landeten erneut im Mittelfeld. Als beste heimische Hochschule scheint die Universität Wien auf den Rängen 151-200 auf.

Physik und Mathematik der Universität Wien unter Top 100

In dem Ranking wird auch nach einzelnen Fächergruppen gereiht: Dabei schaffte die Universität Wien in der Physik den Sprung unter die Top-100-Universitäten (Platz 76-100) und bleibt in Mathematik unverändert im Rangbereich 51-75. Auch die Technische Universität Wien schaffte in Computerwissenschaften den Sprung unter die besten 100 (76-100). Unverändert bleiben alle drei Medizin-Universitäten im Bereich Klinische Medizin und Pharmazie auf den Plätzen 101-150. Die Universität Graz kommt in keiner der Fächergruppen unter die Top-200.

Unverändert im Mittelfeld finden sich die Medizinische Universität Wien und die Universität Innsbruck auf den Rängen 201-300 – ab Platz 101 wird in 50er-, ab Platz 201 in 100er-Gruppen eingeteilt. Ebenso konstant landen die Universität Graz, die Medizinischen Universitäten Innsbruck und Graz und die Technische Universität Wien wieder in der Gruppe der Plätze 401-500.

Die besten Zehn

Unter den besten Zehn finden sich wie schon in den vergangenen Jahren fast ausschließlich US-Universitäten, Ausnahmen sind die beiden britischen Hochschulen Cambridge (unverändert Rang fünf) und Oxford (unverändert Rang zehn). Als beste Universität in Kontinentaleuropa schaffte die ETH Zürich mit Rang 20 erstmals den Einzug in die weltweit besten 20 Universitäten.

Kaum Veränderungen gibt es an der Spitze: Platz eins geht wie im Vorjahr an Harvard, ebenso Platz zwei an Stanford. Die University of California in Berkeley überholte das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und rangiert auf Platz drei, das MIT landet auf Rang vier.

Shanghai-Ranking

Das Shanghai-Ranking basiert ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Datenbanken. 60 Prozent der Bewertung basieren auf der Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitierungen. 30 Prozent des Ergebnisses beruhen auf der Anzahl der Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Gewinner und zehn Prozent auf der Produktivität je Forscher/in. Rund 1.200 Universitäten wurden in dem Ranking bewertet. (APA)

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